Reibungsverluste - konstruktiv oder destruktiv?

Reibungen und Konflikte

Als Unternehmer möchte man, dass es einfach nur gut läuft. Ich bin mir aber sicher, dass Sie Mitarbeiter haben, die sich bei Ihnen über eine Situation oder einen Kollegen beschwert haben. Die Standardantwort der Chefs lautet dann: „Können Sie das Problem nicht unter sich lösen“? Unter Umständen reagiert der Mitarbeiter dann etwas verblüfft und realisiert, dass sein Anliegen störend ist. Warum auch sollten ausgerechnet Sie zu den Chefs gehören, die sich mit Konflikten auseinander setzen möchten?

Sach- und Beziehungsebene

Beim Thema „Reibungen und Konflikte“ befinden wir uns im zwischenmenschlichen und extrem menschlichen Bereich. Konflikte gehören zum Leben und sie entstehen unweigerlich. Konflikte haben immer eine Sach- und Beziehungsebene.

Immer wenn Menschen aufeinander treffen, kann es zu Konflikten und Reibungen kommen. Diese können für ein Unternehmen sehr teuer werden, wenn sie nicht geklärt werden können. Es kommt dann zu Reibungsverlusten, wenn man diese auf der Beziehungsebene lösen möchte. Diese bringen emotional als auch monetär echte Verluste für das Unternehmen. Und diese Verluste können Sie sich als Unternehmer nicht leisten. Sie müssen handeln. Aber zunächst müssen Sie erst Mal realisieren, dass es solche Konflikte gibt!

Wenn eine Partei vom Fortbestehen eines Konflikts mehr Vorteile hat, als bei der Lösung des Konflikts, dann liegt ein nahezu unlösbarer Konflikt vor. Solche Konflikte können wir nicht gebrauchen, wenn wir auf dem Markt langfristig erfolgreich bestehen möchten!

Die Chance von Reibungen und Konflikten

Werden die Konflikte konstruktiv auf der Sachebene ausgetragen, dann können sie insgesamt kreativitätssteigernd sein und langfristig für den Unternehmenserfolg beitragen.

Die Gefahr von Reibungen und Konflikten: der Abgrund

Gelingt es nicht Reibungen und Konflikte konstruktiv zu lösen, dann bleiben wir auf der Beziehungsebene und Sie bewegen sich langsam aber sicher in den Abgrund. Sobald das Unternehmen in eine Krise gelangt, wird es nicht gelingen, diese abzuwenden, weil kein konstruktiver Umgang mit Reibungen und Konflikten erlernt wurde. Lesen Sie dazu auch den Blogbeitrag „Konflikteskalation nach Glasl„.

Wir wollen nicht in den Abgrund

Ok. Ich gebe Ihnen Recht. Dieses Thema ist sehr unbequem. Aber wenn Sie sich nicht darum kümmern, dann führen Konflikte in den Abgrund. Spätestens in einer Krise. Und da wollen auch Sie nicht hin!

Kümmern Sie sich rechtzeitig um eventuell vorhandene Reibungen und Konflikte im Unternehmen. Identifizieren Sie diese und entwickeln Sie eine Strategie. Nur dann können Sie in einer eventuellen Krise überleben.

Ungelöste Konflikte führen spätestens in der Krise in den Abgrund

Sind Sie und Ihre Mitarbeiter für das Krisenmanagement gerüstet? Wird bei Ihnen Konkurrenz untereinander gefördert? Vielleicht indirekt?

Auch wenn Sie jetzt alle Fragen mit „nein“ beantworten. Wahrscheinlich ist es doch lohnenswert die Situation zu überprüfen, ob es ein Konkurrenzdenken in Ihrem Unternehmen gibt. Es wäre nur allzu natürlich.

Manchmal etablieren sich solche Denkweisen unterschwellig. Generell möchten Menschen gute Arbeit erledigen und gelegentlich besser sein, als ein Kollege. Und genau hier, haben wir eine gewisse Art von Konkurrenzdenken und eine Gefahr für destruktive Reibungen, die in den Abgrund führen können.

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